Zeit stand still – Eindrucksvolle Verabschiedung von EVP-Stadtrat Christian Löffel

Christian Löffel


Nach 16 Jah­ren Tätig­keit im Stadt­rat von Biel ist Chris­tian Löf­fel von sei­nem Amt zurück­ge­tre­ten. Sein Nach­fol­ger Tho­mas Brun­ner berich­tet über die ein­drucks­volle Ver­ab­schie­dung von Chris­tian Löf­fel an sei­ner letz­ten Stadtratssitzung.

Welch ein Zeug­nis von Got­tes Gegen­wart in der Welt, was sich an der letz­ten Stadt­rats­sit­zung mit Chris­tian Löf­fel von der EVP abge­spielt hat. Beein­dru­ckend. Nach einer viel­leicht bei­spiel­lo­sen chao­ti­schen Sit­zung irgend­wann nach 23 Uhr, kam es zur Ver­ab­schie­dung. Fünf, sechs Red­ner reih­ten sich noch ein. Die Stim­mung wurde immer ruhi­ger und gelas­se­ner, kaum einer schaute noch­mals auf die Uhr. Für ein Stadt­par­la­ment schon fast ein hei­li­ger Moment. Uni­sono wurde die Serio­si­tät, Unab­hän­gig­keit, Ein­satz­freu­dig­keit, Liebe zur Sache und zur Lösungs­fin­dung von Chris­tian Löf­fel gelobt.

Nein, es war nicht kit­schig, es war echt. Ein Red­ner attes­tierte ihm sogar bib­li­sches Han­deln im posi­ti­ven Sinn. Respekt­voll wur­den auch Abnüt­zungs­er­schei­nun­gen genannt und hier führte dann Chris­tian Löf­fel sel­ber offen wei­ter aus. Ein Moment lang stand die Zeit still. Die guten Wün­sche, wie­der sach­ori­en­tiert Lösun­gen zu fin­den, anstatt ideo­lo­gisch allem zu trot­zen, fand Gehör. Möge es so sein, zum Wohle der Bie­ler Bür­ge­rin­nen und Bür­ger.

Der Nach­fol­ger, Tho­mas Brunner