Betreuung für Schulkinder und Babies

Brügg soll sich wie­der dem Feri­en­pass Biel anschlies­sen - somit wür­den auch ganz­tä­gige Wochen­an­ge­bote den Kin­dern zur Ver­fü­gung ste­hen. Ein Betreu­ungs­an­ge­bot für Babies ist auch in Brügg erwünscht.

Die EVP würde es begrüs­sen, wenn sich Brügg wie­der dem Feri­en­pass Biel anschliesst - und somit auch ganz­tä­gige Wochen­an­ge­bote den Kin­dern zur Ver­fü­gung ste­hen. Und die Eltern, wel­che nicht 13 Wochen Ferien im Jahr haben (das sind ja viele!) in Ruhe arbei­ten gehen kön­nen. Die Ferienpass-Anbegote vom Träff­point sind gut und wert­voll, decken aber das Bedürf­nis von Kin­der­be­treu­ung für die ganze Feri­en­wo­che von mor­gens bis abend nicht ab.

Aus­ser­dem braucht es in Brügg ver­mehrt Betreu­ungs­an­ge­bote für Babies und Klein­kin­der.

 

Erstellt: 26.02.2018, 13:42 Uhr (Der Bund)

Der Kan­ton Bern soll ber­ni­sche Gemein­den, die wäh­rend der Schul­fe­rien ein Betreu­ungs­an­ge­bot anbie­ten, finan­zi­ell unter­stüt­zen kön­nen. Das fin­det nach dem Ber­ner Regie­rungs­rat auch die Bil­dungs­kom­mis­sion des ber­ni­schen Gros­sen Rats (BiK).

Wie der Grosse Rat am Mon­tag mit­teilte, wird die BiK dem Kan­tons­par­la­ment bean­tra­gen, der dahin­ge­hen­den Revi­sion des ber­ni­schen Volks­schul­ge­set­zes zuzu­stim­men. Eine Mehr­heit der Kom­mis­sion sprach sich für diese Mög­lich­keit aus, eine Min­der­heit war dage­gen.

Die Revi­sion sieht vor, dass der Kan­ton die Gemein­den unter­stüt­zen kann, aber nicht muss.

Die BiK will zudem eine Prä­zi­sie­rung im Gesetz, die besagt, dass die Gemein­den bei der Orga­ni­sa­tion der Betreu­ung zusam­men­ar­bei­ten und dass bei der Über­tra­gung der Auf­gabe an Pri­vate ins­be­son­dere Tages­el­tern und Ver­eine gemeint sind. Eine Min­der­heit der Kom­mis­sion lehnt eine gesetz­li­che Rege­lung mit Blick auf die finan­zi­elle Situa­tion des Kan­tons grund­sätz­lich ab.

Vor fast genau einem Jahr hatte die Ber­ner Kan­tons­re­gie­rung bekannt­ge­ge­ben, sie wolle ermög­li­chen, dass der Kan­ton Bern Ferien-Kinderbetreuungsangebote finan­zi­ell unter­stützt. Es sei für viele berufs­tä­tige Eltern eine grosse Her­aus­for­de­rung, in den Ferien eine Kin­der­be­treu­ung zu orga­ni­sie­ren.

Um die Eltern zu unter­stüt­zen, führ­ten heute schon 21 Gemein­den wäh­rend der Schul­fe­rien ein frei­wil­li­ges Betreu­ungs­an­ge­bot. Wenn die­ses dank Kan­tons­gel­dern aus­ge­wei­tet werde, ver­bes­sere dies die Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf und för­dere die Gleich­stel­lung von Frauen und Män­nern.

Mit Kin­der­be­treu­ungs­an­ge­bo­ten wäh­rend der Schul­fe­rien werde der Kan­ton Bern als Wohn­kan­ton attrak­ti­ver.

Wie BiK-Präsident Roland Näf auf Anfrage sagte, ist die Bera­tung die­ses Geschäfts prin­zi­pi­ell in der März-Session des Gros­sen Rats vor­ge­se­hen. Es sei aber zum Priorität-2-Geschäft erklärt wor­den, was bedeute, dass es bei Zeit­knapp­heit auf spä­ter ver­scho­ben werde.